Sonntag, 24. Mai 2009
Dienstag, 19. Mai 2009
Location Scouting im Gebirge
Gabriel und ich haben uns diese "Location" für den möglichen Dreh eines Werbespots zu Übungs- und Demozwecken angesehen. Die Musik ist hoffnungslos übertrieben, aber es soll ja Spaß machen. Außerdem habe diese Schnitt sehr schnell zusammengestellt. War ein schöner Tag abgesehen vom schwierigen Gelände und vom Sonnenbrand.
Freitag, 6. März 2009
Auf wiedersehen, Berlin!
3 Jahre. Mehr als 1.000 Tage. Mehr als 26.000 Stunden.
Und doch kommt es mir so vor, als wäre ich erst vor ein paar Wochen angekommen. Wenn man wieder ein Kapitel seines Lebens abschließt, ist man natürlich versucht, ein Résumé für sich selbst daraus zu ziehen. Habe ich alles erlebt, was ich erleben hätte können? Habe ich alles getan, was ich tun hätte können? Ich würde lügen, wenn ich ja sagen würde.
Heißt das, dass die Dinge, die ich erlebt habe wenig Bedeutung hatten? Im Gegenteil. Ich bin dort gewachsen. Vielleicht nicht so, wie ich mir das erwartet hatte und nicht so weit, wie ich gehofft hatte aber zumindest so weit, dass sich mir wieder ein neuer Blickwinkel auf die Welt geöffnet hat. Während ich im ersten Jahr noch für den Bachelor gelernt hatte, habe ich im zweiten Jahr neue Freunde gefunden. Dazu gelernt habe ich dabei auch.
Nun war es Zeit, zu gehen. Berlin ist und war nie meine Stadt. Immer ein bisschen zu kaputt, ein bisschen zu frech, ein bisschen zu kurzweilig, ein bisschen zu oberflächlich und irgendwie auch immer ein bisschen zu ernst. Ich erinnere mich an einen Abend in einer Bar, vielleicht war es im Möbel-Olfe? Das muss jetzt schon Monate her sein. Plötzlich hörte ich mich selbst denken: "Du kannst hier nicht glücklich werden."
Was nicht heißt, dass ich nicht mit einem großen Stück Wehmut die Heimreise antrete. Was werde ich diese unkomplizierten Abende vermissen, an denen man sich einfach getroffen hat und sich bei einer Flasche Bier oder Wein die Zunge fusslig gequatscht hat? An solchen Abenden konnte man schon eine ganze Menge Unsinn von sich geben.
Ich lasse also Freunde zurück und weiß noch nicht, was morgen kommt. Aber manchmal muss man neu anfangen, um weiter zu kommen.
So schließe ich nun mit einem kitschigen englischen Ausspruch, den ich schon lange kenne aber erst jetzt beginne, zu begreifen:
All that you take with you is what you leave behind.
Und doch kommt es mir so vor, als wäre ich erst vor ein paar Wochen angekommen. Wenn man wieder ein Kapitel seines Lebens abschließt, ist man natürlich versucht, ein Résumé für sich selbst daraus zu ziehen. Habe ich alles erlebt, was ich erleben hätte können? Habe ich alles getan, was ich tun hätte können? Ich würde lügen, wenn ich ja sagen würde.
Heißt das, dass die Dinge, die ich erlebt habe wenig Bedeutung hatten? Im Gegenteil. Ich bin dort gewachsen. Vielleicht nicht so, wie ich mir das erwartet hatte und nicht so weit, wie ich gehofft hatte aber zumindest so weit, dass sich mir wieder ein neuer Blickwinkel auf die Welt geöffnet hat. Während ich im ersten Jahr noch für den Bachelor gelernt hatte, habe ich im zweiten Jahr neue Freunde gefunden. Dazu gelernt habe ich dabei auch.
Nun war es Zeit, zu gehen. Berlin ist und war nie meine Stadt. Immer ein bisschen zu kaputt, ein bisschen zu frech, ein bisschen zu kurzweilig, ein bisschen zu oberflächlich und irgendwie auch immer ein bisschen zu ernst. Ich erinnere mich an einen Abend in einer Bar, vielleicht war es im Möbel-Olfe? Das muss jetzt schon Monate her sein. Plötzlich hörte ich mich selbst denken: "Du kannst hier nicht glücklich werden."
Was nicht heißt, dass ich nicht mit einem großen Stück Wehmut die Heimreise antrete. Was werde ich diese unkomplizierten Abende vermissen, an denen man sich einfach getroffen hat und sich bei einer Flasche Bier oder Wein die Zunge fusslig gequatscht hat? An solchen Abenden konnte man schon eine ganze Menge Unsinn von sich geben.
Ich lasse also Freunde zurück und weiß noch nicht, was morgen kommt. Aber manchmal muss man neu anfangen, um weiter zu kommen.
So schließe ich nun mit einem kitschigen englischen Ausspruch, den ich schon lange kenne aber erst jetzt beginne, zu begreifen:
All that you take with you is what you leave behind.
Freitag, 27. Februar 2009
The Fall, ein Meisterwerk

Wenn es einen Film gibt, der der Bezeichnung "ganz großes Kino" noch mehr gerecht wird als "The Fall", dann habe ich ihn nicht gesehen.
Während sich die meisten modernen Machwerke damit begnügen, einfach sehr gut aus zu sehen, hat man bei "The Fall" das Gefühl, man betrachte eine bewegte Fotoausstellung. Nahezu jedes Einzelbild der Fantasiesequenzen könnte man ausdrucken und in einer Galerie aufhängen.
All das wäre natürlich vergebens, wenn der Film nicht durch seine Geschichte und Darsteller bestechen könnte. Wie der Regisseur ein derart natürliches Verhalten aus einem so jungen Mädchen vor laufender Kamera herausgeholt hat, wird mir vielleicht immer ein Rätsel bleiben. Das geht möglicherweise in der deutschen Synchronisation verloren, ich empfehle also den englischen Originalton, auch wenn der stellenweise nicht so leicht verständlich ist.
Was genau an der scheinbar simplen Geschichte so magisch ist, das kann ich noch nicht erklären. Fakt ist: "The Fall" bestätigt wieder einmal, dass auch noch nach über 100 Jahren weiterhin Filme gedreht werden, die einen das Medium neu entdecken lassen. Ich war von der ersten bis zur letzten Minute wie gebannt. Leider ist dieses magische Märchen wahrscheinlich nicht für jedermann. Jedoch sollte es sich kein wahrhaft filmbegeisterter Mensch entgehen lassen.
Ich erwarte ungeduldig die Blu-Ray Veröffentlichung Ende Oktober. Denn in diesem Fall wäre es ausnahmsweise wirklich ein Fehler, sich mit der DVD zu begnügen. "The Fall" sieht dazu einfach zu atemberaubend aus.
Hier gehts zum Trailer.
Autsch, meine Ohren!
Mit einem Klick auf das Bild gehts zum Gehörtest.

Laut den Angaben auf der verlinkten Website hören Menschen bis ca. 25 Jahre diese Frequenz. Mein Gehör ist mir sehr wichtig und ich bin froh, dass ich ihn noch hören kann, auch wenn er ziemlich unangenehm ist.
(Man sollte den Test wahrscheinlich mit halbwegs brauchbaren Kopfhörern oder Boxen durchführen. Laptoplautsprecher könnten ihn möglicherweise nicht wiedergeben. Und nicht vergessen, den Playknopf zu drücken. ;-)
Laut den Angaben auf der verlinkten Website hören Menschen bis ca. 25 Jahre diese Frequenz. Mein Gehör ist mir sehr wichtig und ich bin froh, dass ich ihn noch hören kann, auch wenn er ziemlich unangenehm ist.
(Man sollte den Test wahrscheinlich mit halbwegs brauchbaren Kopfhörern oder Boxen durchführen. Laptoplautsprecher könnten ihn möglicherweise nicht wiedergeben. Und nicht vergessen, den Playknopf zu drücken. ;-)
Montag, 9. Februar 2009
Frienditis
Nicht alle Männer werden als Macho geboren. Sie leiden an der Krankheit "Frienditis". ;-)
Donnerstag, 15. Januar 2009
Little Miss Sunshine

"A real loser is somebody that´s so afraid of not winning, they don´t even try."
Neben diesen Weisheiten hat mich der Film mit seinen Charakteren sofort für sich gewonnen. Fast alle Situationen sind banal und genial spannend zugleich. Gegen Ende war mir die schräge Familie so ans Herz gewachsen, dass ich gelitten und gelacht habe, als wäre ich selbst dort.
Vielleicht verdient er keinen Oskar für Kamera oder Schnitt, aber fürs Drehbuch. Den hat er auch bekommen, wie ich gerade auf IMDB gelesen habe.
Man muss diesen Film einfach lieben.
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